Räuchern zu Lugnasad - Nachtkerzen am Wegesrand


Lugnasad, auch Lammas genannt, wird Anfang August gefeiert. 


Es beginnt die Zeit der Getreideernte, des Sammelns von Pflanzen und reifen Beeren. Es ist üblich, einen Teil des Getreides als Samen für die nächste Aussaat aufzuheben. 

Unsere europäischen Vorfahren haben Brot gebacken und einen Teil davon als liebevolle Geste an Mutter Erde in die Erde vergraben. Wir können Brot, Blumen und Kräuter auf unseren Altar legen. 

Es ist auch Erntezeit für Blumen- und Kräuter, die für Räuchermischungen geeignet sind.

Schau mal am Wegesrand, ob Du die Nachtkerze entdeckst, sie leuchtet Dir mit ihren gelben Blüten entgegen. Momentan blüht die Nachtkerze (Oenothera biennis), sie stammt aus Nordamerika, wo Amerikanische Ureinwohner die gesamte Pflanze  für medizinische Zwecke sowie als Nahrung verwendeten.


Nachtkerze Wirkung beim Räuchern:

  • bringt Licht ins Dunkle 
  • entspannt und beruhigt
  • hilft beim Orakeln 

Verwendet werden die getrockneten Blüten.

Als schöne Sommerpflanze öffnet die Nachtkerze ihre Blüten erst in der Abenddämmerung, ein Symbol dafür, Licht ins Dunkel zu bringen.

Nachtkerze Verbreitung und Vorkommen in Europa:


  • im 17. Jahrhundert in Europa eingeführt wurde
  • Menschen glaubten, dass Feen die zarten gelben Blüten lieben 
  • Nachtkerze wurde in Gärten kultiviert
  • Nachtkerzen-samen "wanderten" und landeten in den Transportwagons von Zügen H
  • heute findet man die Nachtkerze oft an Ruderalstellen wie Bahngleisen, Wegrändern, Sandgruben und Kiesbänken
  • ausgewilderte Nachtkerzen trotzen dem Klimawandel 

Die Nachtkerze ist eine wunderbare Pflanze, die heiße Temperaturen und trockenen Boden sehr gut verträgt.


 
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