Safran gegen den Winterblues
Nach einer Erkrankung ist oft die Stimmung im Keller, und man kommt nur langsam wieder auf die Beine. Besonders in der Winterzeit helfen uns Kräutertees und Gewürze, das Gemüt aufzuhellen.
Neben dem einheimischen Johanniskraut ist auch das gold-orangene Safrangewürz bewährt für seine antidepressive Wirkung.
Der Echte Safran gehört zur Familie der Krokusse, und stammt aus Vorderasien. Anders als unsere Frühlingsblüher blüht Safran im Herbst mit großen blauvioletten Blüten. Daran befinden sich Narben, auch "Griffel" genannt, aus denen das berühmte Safrangewürz gewonnen wird.
Schon seit dem Altertum ist die stimmungsaufhellende Wirkung des Safrans bekannt.
Die Pflanze war der griechischen Göttin Eos geweiht, der krokus-gewandten Göttin der Morgenröte. Aus Safran wurden im Altertum auch Prunkgewänder gelbrot gefärbt. Diese wertvolle Nutzpflanze ist als Gewürz ein Heilmittel der Sonne, natürliches Anti-Depressiva und Aphrodisiak, es macht uns widerstandsfähiger gegen Stress und negative Umwelteinflüsse. *
Eine bewährte Kur mit Safrantee ist in der Volksheilkunde folgendes Rezept: *
für ca 6 Wochen jeden Morgen 4-5 Safranfäden mit 100ml heißem Wasser übergiessen, 5 min ziehen lassen und mit den Safranfäden trinken. Die Safranfäden färben das Wasser goldgelb bis orange.
Macht sonnige Laune :))
Safran wird inzwischen großflächig angebaut. Die Ernte der zarten Fäden ist sehr aufwendig und deshalb ist Safran auch ein kostbares Gewürz.
Anbaugebiete liegen u.a. im Iran, in der Türkei, in Griechenland und in Indien.
Empfehlenswert ist die Stadt Safranbolu, eine Kleinstadt im nördlichen zentralen Anatolien in der Türkei, seit 1994 in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. In dieser Region wird seit langer Zeit Safran angebaut und gilt als besonders hochwertig.
Ich fand diese Tv-Doku darüber sehr sehenswert ARTE
( bis 18.5.2026 in der Arte Mediathek)
Quellen:
*aus Heilmittel der Sonne, M.Madejsky und O.Rippe, AT Verlag

