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Wacholder Schutzritual

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image ©fiberandheart Wacholder Schutzritual Jahresende... innere und äußere Schatten wollen nun unsere Aufmerksamkeit...  Eine Zeit zum Innehalten, Reflektieren, Träumen beginnt.  Für die dunkle Zeit brauchen wir inneres Licht, Geborgenheit und Schutz. Verschiedene Rituale helfen uns dabei. Oft stellt sich die Frage "wie es richtig gemacht wird"? Was ist das alte Protokoll unserer Ahnen? Wolf-Dieter Storl hat dazu eine weise Antwort eines befreundeten First Nation Medizinmannes: viele unserer alten Bräuche und ihre Bedeutungen mögen verloren gegangen sein, aber wir haben Berge, Wälder, Flüsse, Seen... wenn wir uns direkt mit ihnen verbinden, kreieren wir unsere neuen Rituale.  Rituale, die für unsere Zeit sind, werden geboren aus uns selbst. Ein persönliches Ritual mit einheimischem Wacholder ( Juniperus communis) möchte ich dir hier vorstellen: ein  Schutz-ritual. Wacholder wird heute noch als Weihrauchersatz genutzt. An einem ungestörten Platz, verräuchere etwas Wacholder

Tiere im Winter, Tiere der Schamanen

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image © fiberandheart Im Winter mache ich mir manchmal Sorgen um die Tiere. Wie überstehen sie die kalten Winternächte? Die Tiere können ihre Spuren im tiefen Schnee nicht verbergen. Nahrung ist selten, und sie sind für Jäger noch anfälliger.  Das weibliche Reh trägt neues Leben in sich. Nach der Brunft im Hochsommer bringt die Hirschkuh im kalten Winter ihr Rehkitz nicht zur Welt.  Während die Mutter im Winterschnee nach Nahrung sucht, schlummert das Ei. Mutter Natur hat es so eingerichtet, dass sich die befruchtete Eizelle im Körper des Tieres mehrere Monate lang nicht weiter entwickelt. Das nennt man Eierruhe, was für ein Wunder!  Das Kitz wird im Mai geboren, im Spätfrühling, wenn es viel Nahrung gibt. Unsere nordeuropäischen Vorfahren folgten den Hirschstapfen. In jenen fernen Tagen war der größte Teil Europas noch ein Wald – ein Teil des borealen Waldes, der sich über die gesamte nördliche Hemisphäre von der Tundra bis hinunter in das heutige Südengland erstreckte.  Sie verehrten

Was bedeutet Glück haben?

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image © fiberandheart /Collage unter Verwendung eines Fotos von ©A.Sukdolak Das Schwein ist für uns ein Symbol für Glück, Wohlstand und Gesundheit...  man denke da nur an die geläufigen Sätze wie "Schwein gehabt! " und das Glücksschwein oder Sparschwein. Was bedeutet "Glück haben" eigentlich? Für jede(n) vielleicht etwas anders? Für mich ist es ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur, Pflanzen und Tieren, alle als lebendige Wesen zu achten und zu respektieren in ihrem  natürlichen  Umfeld. Dafür können und müssen wir aktiv sein... im neuen Jahr um so mehr. Können wir mehr auf unser "Glück" achten? In der nordischen Mythologie ist das goldhaarige   Wildschwein  eines der  heiligen Tiere der Göttin Freya. Mit seiner Kraft lässt der heilige Eber der Freya das Jahresrad neu starten, nachdem in der „Mutternacht“ zur Wintersonnenwende das neue Sonnenkind geboren wurde.  Für unsere nordeuropäischen Vorfahren waren Wildschweine heilige Tiere der Großen

Räuchern zum Entspannen und bei Nervosität

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image ©fiberandheart Der Winter lädt uns ein, unseren geschäftigen Geist zu beruhigen. Du kannst jetzt auch etwas Kreatives tun, das Schönheit in Dein persönliches Umfeld bringt.  Zum Beispiel in einem schönen Gefäß  mit Kräutern räuchern.   Geeignet für Entspannung sind  Hopfen  Mohn Baldrian Lavendel Kamille Passionsblume Organum Harmala Kava Kava Cistrose Räuchern mit diesen natürlichen Zutaten hilft uns, erholsame Ruhe zu finden, tief bei uns selbst sein. Wie Du im Innenraum räuchern kannst, erfährst Du hier Was können wir für unser Wohlbefinden in der dunklen Jahreszeit tun? Schlaf nachholen, früher zu Bett gehen, träumen. S o kommen wir in die  eigene Kraft und verbinden uns mit unserer Intuition.  Denn die Natur ruht, erscheint uns in großer Stille und Leere...  die neuen Samen sind da, nur unsichtbar...  auch wir träumen jetzt von unserer Zukunft.  Natürliche Düfte helfen, in einen Zustand tiefer Entspannung zu gelangen und das Nervensystem zu beruhigen.  Nutze Deine Intuition.

Fliegenpilz und weihnachtliche Bräuche

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 image ©fiberandheart Wir alle kennen das Symbol von Glückspilz - der Fliegenpilz aus Schokolade oder Marzipan: das Symbol für Glück im neuen Jahr schlechthin! Unsere Vorfahren verwendeten viele Methoden für Visions-suche und Wahrsagerei. Darunter waren auch die rituelle Verwendung von psychoaktiven Pilzen und Pflanzen, um in glückselige Rauschzustände zu kommen... Könnte es sein, dass das rot-weiße Outfit des Weihnachtsmanns an unsere Schamanen-Vorfahren erinnert?  Könnte es sein, dass Hexe Baba Jaga  die Hüterin des Pilzes ist? Sie lockt uns  in ihr Waldreich mit den leuchtenden Fliegenpilzen...  image ©fiberandheart Fliegenpilz (Amanita muscaria), der rote Pilz mit weißen Punkten, wurde von slawischen, nordischen und sibirischen Sehern eingenommen, um mit den Geistern der Anderswelt zu kommunizieren.  Auf keinen Fall sollte man leichtfertig mit dem stark halluzinogenen Fliegenpilz experimentieren...  sonst kommt man von der Reise eventuell nicht zurück! Die erfahrene "Hexe reis

Traumzeit Rauhnächte

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image ©fiberandheart Wie haben unsere Vorfahren diese winterliche Zeit genutzt? um sich mit Göttern, Geistern und Ahnen zu verbinden  um deren Segen für das bevorstehende neue Jahr zu erhalten um Hilfe von der unsichtbaren Welt für neue Projekte und Familienplanung zu erhalten Während der Zwölf Heiligen Nächte sind die drei Schicksalsgöttinnen aktiv...   Sie repräsentieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.  Unsere nord-und mitteleuropäischen Vorfahren glaubten auch, dass man die Arbeit der Schicksals-göttinnen nicht stören sollte, um ihren Segen zu erhalten. Es war eine Zeit der Ruhe. Der Winter ist auch die Jahreszeit der Alten Weisen (Göttin) , die Tod,  Weisheit und Hoffnung gleichzeitig symbolisiert. Es ist auch für uns eine Zeit, in Träumen und Orakeln mit Vorfahren und Verbündeten zu kommunizieren.  Wir bitten um und erhalten Antworten und Anleitungen.  Auch Leonardo Da Vinci nutze Räucherungen zum „Hellsehen“, eine Mischung genannt „Sonnenweihrauch“. Diese beinhaltete u.a. J

Räuchern zur Wintersonnenwende und Weihnachten

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images © fiberandhear t Der Vollmond im Dezember wird manchmal Kalter Mond benannt.  Bei Vollmond befindet sich die Erde zwischen Sonne und Mond, die langen Wintermonate bieten die hellsten Mondphasen des ganzen Jahres.  Der altdeutsche Begriff Julmond weisst darauf hin, dass auch in Nordeuropa Namen für Vollmonde vergeben wurden.  Wintersonnenwende wird um den 21. Dezember gefeiert. Nach diesem kosmischen Ereignis werden die Nächte wieder kürzer. In der tiefsten Dunkelheit wird die Saat des Lichts geboren.  Die Wintersonnenwende ist das Portal in der Dunkelheit, das die Rückkehr des Lichts bringt.  Ende des Jahres feiern wir nun die Rückkehr des Lichts, nach alten Traditionen eine Zeit zwischen 21. Dezember und 1. Januar.  Diese sogenannten Zwölf Heiligen Nächte sind die Zeit dazwischen, die Zeit zwischen dem alten und dem neuen Jahr, wenn die Welt des Sichtbaren auf die Welt des Unsichtbaren trifft.  In der christlichen Tradition von Weihnachten wurden die Zwölf Heiligen Nächte so an

Naturritual - Dankbarkeit

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image ©Fiber&Heart® Eine wunderbare Möglichkeit, sich mit der Natur zu verbinden und zu danken, ist für mich ein Spaziergang im nahegelegenen Wald auf einem Forstweg, der einen steilen Berg hinaufsteigt und zu einem weiten Feld führt.  Meine persönliche Art, in mein Danksagungsritual einzutreten, ist erstens, auf meine Gedanken zu achten und meine unruhige Denkmentalität zur Ruhe zu bringen.  Das größte Geschenk, das ich mir und der Natur machen kann, ist Präsenz, echte Aufmerksamkeit für diesen Moment und so gehe ich eine heilige Beziehung zum Wald ein, öffne eine Tür zur Wahrnehmung der verborgenen Dimensionen der Natur. Dann summe ich in einem meditativen, aber wachen Geisteszustand beim Gehen leise eine Melodie, die ein Geschenk meines Herzens an das Herz des Waldes ist. Singen hat eine heilende Wirkung, die Melodie ist ein persönlicher Heilzauber und eine magische Formel, die ich als Zeichen der Dankbarkeit, des Respekts und der ti