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Baldrian für Entspannung oder Konzentration

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image ©Fiber&Heart® Die germanische Göttin Hertha soll auf einem prächtigen Hirsch geritten sein, und anstatt einer Peitsche benutzte sie einen Baldrianstengel, um das Tier zu führen und zu beruhigen. Sie ist eine Personifikation von Mutter Erde, und das Wort „Erde“ führt auf sie zurück.  Als Muttergöttin ist sie auch Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, ihr Kraut Baldrian steigert Glück und Glückseligkeit. Baldrianwurzeln werden als Beruhigungsmittel und zur Steigerung des Wohlbefindens verwendet, sie können helfen, Schlaflosigkeit und psychische Störungen, Apathie, Depressionen, Angstzustände zu behandeln. Die Pflanze Baldrian, ein altbewährtes Heil- und Schutzkraut, wird dem Sternzeichen Krebs zugeordnet.  Baldrian ist ein Kraut mit sehr feinmaschigen Wurzeln. Diese Signatur weist darauf hin, dass es sich um einen Heiler des Nervensystems handelt.  Das vegetative Nervensystem ist an unserer Fähigkeit beteiligt, Emotionen zu empfinden, da Körper und Geist eng miteinander verbunden

Neumond Meditation

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image © fiberandheart Hier ist eine meditative Übung, um dich mit dem Mond und dem Element Wasser zu verbinden. Du kannst sie im Sitzen oder im Liegen machen, am Besten am  Abend, wenn es schon dunkel ist. Nutze diese Zeit, um dich zu entspannen und zu regenerieren.  Der Neumond steht immer für einen Neuanfang, für  neue Projekte, Vorhaben für die kommende Zeit... einen neuen Zyklus. Der Mond und das Element Wasser sind eng miteinander verbunden.  Beginne deine Meditation mit neun tiefen Atemzügen, atme durch die Nase ein und dann langsam und ruhig wieder aus, ebenfalls durch die Nase.   Visualisiere einen kleinen Bergstrom umgeben von Schnee.  Während Du weiterhin ruhig atmest, visualisiere folgende Bilder: Deine Sorgen und alle Gedanken, die dich in Angst und Unruhe versetzen, sind wie Blätter auf der Wasseroberfläche.  Sehe, wie die Blätter vom klaren Wasser rasch davon getragen werden.  Vertraue dem Wasser.  Alles fließt, alles ist in Bewegung.  Besinne dich auf das Positive.  Neue

Zauberpflanze Mohn

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                       images © fiberandheart Zeichnung: Simi Ninati Schlafmohn verkörpert Dunkelheit und Licht gleichermaßen, kann giftig oder heilend sein - eine wahre Zauberpflanze. Um die Schlafmohnpflanze ranken sich magische Geschichten: Sie wächst im Garten der Göttin Hekate zusammen mit anderen heiligen Pflanzen.  In den antiken griechischen Mysterien beschreibt Orpheus die Göttin Hekate als „Himmelskönigin, Erdprinzessin, Meeresgöttin in Safrangewändern“.  Die jungfräuliche Göttin der Jagd, Artemis, bewacht den Garten.  Mohn ist eine Pflanze der Hekate, Göttin der Nacht und der Magie.  Schlafmohn (Papaver somniferum) hat weiße bis violette Blüten.  Die Verwendung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, Schlafmohn gehört damit zu den ältesten Kulturpflanzen Europas.  Alte Fruchtbarkeitsgöttinnen wurden mit Schlafmohnkronen dargestellt.  Das Foto zeigt die "Mohn Königin", eine weibliche Statue mit Mohnkrone von 1300-1200 v.Chr. im Heraklion Archeological Museum, Kreta:

Jahreskreisfest Imbolc

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image ©fiberandheart Regen oder Schnee, Wind und graue Wolken sind im Winter an der Tagesordnung. Doch das Sonnenlicht kehrt nun zurück, Tag für Tag etwas mehr… Anfang Februar wird das Imbolc-Fest gefeiert, ein heidnische Fest des wiederkehrenden Lichtes.  Es its ein altes irisches Frühlingsfest der Herden und der Fruchtbarkeit und wurde traditionell von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gefeiert.  Daraus wurde später das christliches Fest „Lichtmess“, an dem u.a. feierlich Kerzen in den Kirchen geweiht werden und Fackel - oder Laternenumzüge stattfinden. In Irland wird Imbolc auch als „Tag der Brigid“ gefeiert.  Brigid ist in der keltischen Mythologie eine mächtige Göttin, ihr Name bedeutet  "Strahlende“, sie verkörpert das erwachende Licht, den Beginn des Frühlings.  Oft wird sie mit einer Krone aus Feuerstrahlen dargestellt. Sie ist ein Symbol für Reinigung, Erneuerung, Neuanfang, Fruchtbarkeit, Inspiration... Ihr Farbe ist Weiß, ihre Elemente sind Feuer und Wasser.  Ihr zu Eh

Wacholder Schutzritual

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image ©fiberandheart Wacholder Schutzritual Jahresende... innere und äußere Schatten wollen nun unsere Aufmerksamkeit...  Eine Zeit zum Innehalten, Reflektieren, Träumen beginnt.  Für die dunkle Zeit brauchen wir inneres Licht, Geborgenheit und Schutz. Verschiedene Rituale helfen uns dabei. Oft stellt sich die Frage "wie es richtig gemacht wird"? Was ist das alte Protokoll unserer Ahnen? Wolf-Dieter Storl hat dazu eine weise Antwort eines befreundeten First Nation Medizinmannes: viele unserer alten Bräuche und ihre Bedeutungen mögen verloren gegangen sein, aber wir haben Berge, Wälder, Flüsse, Seen... wenn wir uns direkt mit ihnen verbinden, kreieren wir unsere neuen Rituale.  Rituale, die für unsere Zeit sind, werden geboren aus uns selbst. Ein persönliches Ritual mit einheimischem Wacholder ( Juniperus communis) möchte ich dir hier vorstellen: ein  Schutz-ritual. Wacholder wird heute noch als Weihrauchersatz genutzt. An einem ungestörten Platz, verräuchere etwas Wacholder

Tiere im Winter, Tiere der Schamanen

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image © fiberandheart Im Winter mache ich mir manchmal Sorgen um die Tiere. Wie überstehen sie die kalten Winternächte? Die Tiere können ihre Spuren im tiefen Schnee nicht verbergen. Nahrung ist selten, und sie sind für Jäger noch anfälliger.  Das weibliche Reh trägt neues Leben in sich. Nach der Brunft im Hochsommer bringt die Hirschkuh im kalten Winter ihr Rehkitz nicht zur Welt.  Während die Mutter im Winterschnee nach Nahrung sucht, schlummert das Ei. Mutter Natur hat es so eingerichtet, dass sich die befruchtete Eizelle im Körper des Tieres mehrere Monate lang nicht weiter entwickelt. Das nennt man Eierruhe, was für ein Wunder!  Das Kitz wird im Mai geboren, im Spätfrühling, wenn es viel Nahrung gibt. Unsere nordeuropäischen Vorfahren folgten den Hirschstapfen. In jenen fernen Tagen war der größte Teil Europas noch ein Wald – ein Teil des borealen Waldes, der sich über die gesamte nördliche Hemisphäre von der Tundra bis hinunter in das heutige Südengland erstreckte.  Sie verehrten

Was bedeutet Glück haben?

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image © fiberandheart /Collage unter Verwendung eines Fotos von ©A.Sukdolak Das Schwein ist für uns ein Symbol für Glück, Wohlstand und Gesundheit...  man denke da nur an die geläufigen Sätze wie "Schwein gehabt! " und das Glücksschwein oder Sparschwein. Was bedeutet "Glück haben" eigentlich? Für jede(n) vielleicht etwas anders? Für mich ist es ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur, Pflanzen und Tieren, alle als lebendige Wesen zu achten und zu respektieren in ihrem  natürlichen  Umfeld. Dafür können und müssen wir aktiv sein... im neuen Jahr um so mehr. Können wir mehr auf unser "Glück" achten? In der nordischen Mythologie ist das goldhaarige   Wildschwein  eines der  heiligen Tiere der Göttin Freya. Mit seiner Kraft lässt der heilige Eber der Freya das Jahresrad neu starten, nachdem in der „Mutternacht“ zur Wintersonnenwende das neue Sonnenkind geboren wurde.  Für unsere nordeuropäischen Vorfahren waren Wildschweine heilige Tiere der Großen