Tanz in den Mai
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Der Übergang in den Monat Mai markiert den Beginn der warmen Jahreszeit. Große Feuer werden entzündet, um die letzen Wintergeister zu vertreiben, und die neue Zeit zu begrüßen.
„Das Geheimnis der Veränderung besteht darin, deine ganze Energie darauf zu konzentrieren, Neues aufzubauen, statt Altes zu bekämpfen.“ Sokrates, Griechischer Philosoph
Beltane nannte man das Fest zum 1.Mai in Irland, es ist der Name für ein altes keltische Mondfest.
Der Mai war einst im antiken Rom der Göttin Maia gewidmet, der Göttin der Fruchtbarkeit und des Wachstums, der Fruchtbaren Erde.
Heute ist es vielerorts ein fröhliches Fest mit Tanz-in-den-Mai, Raves, Musik und Feiern rund um den festlich geschmückten Maibaum.
In manchen Orten wird dieses Fest auch "Hexenfeuer" genannt. Alte Tradition besagt, dass Hexen und der Teufel in dieser Nacht ausschweifen und ums Feuer tanzen...
Besonders im Harz gibt es dazu sagenhafte Geschichten. Sicher waren es die ersten Christen, die die heidnischen Bräuche verteufelten...
Im Mittelalter wurde das ehemals heidnische Fest nach der Äbtissin und Missionarin Sankt Walpurga umbenannt.
In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai feiern wir die Walpurgisnacht, wir zelebrieren Fruchtbarkeit, Lebenslust und Freiheit.
Ängste, kriegerische Auseinandersetzungen und Machtkämpfe dominieren momentan die Medien. Trotzdem sollten wir nicht den Mut verlieren oder aufgeben, an die verbindende Kraft der Liebe, and unsere positive Schöpferkraft zu glauben.
Gerade in schwierigen Zeiten besinnen wir uns darauf, dass wir Teil der Natur sind, die stets im Wandel ist.
Wir zelebrieren unsere Verbindung mit der Natur und miteinander, verbinden uns mit der Schönheit, Weisheit und Liebe, die wir durch sie empfangen.
„Das Schlechte ist schlecht genug, da kann man sich auch auf das Gute konzentrieren.“ Erika Freeman, Psychoanalytikerin und US-Amerikanische Aktivistin
Magischer Mai:
Fertige aus einem Zweig der Eberesche ein kleines Kreuz an, und trage es bei Dir.
Du kannst auch einen kleinen Zauberstab herstellen. Die Blätter und Früchte der Eberesche können getrocknet werden, als Räucherung stärken sie Intuition und hellseherischen Fähigkeiten.
(aus A Druid´s Herbal, frei übersetzt nach Ellen Evert Hopman)


